Welpenerziehung

Welpenerziehung

Die Welpenerziehung richtig angehen

Sie wünschen sich unbedingt einen süßen Hundewelpen, der in Zukunft das Leben mit Ihnen oder mit Ihrer Familie teilt? Oder haben vielleicht schon einen solchen niedlichen Mitbewohner bekommen? Wenn das der Fall ist sollten Sie über die Welpenerziehung nachdenken. Diese ist von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung Ihres Hundes. Nur mit der richtigen oder eher einer konsequenten Erziehung werden Sie zu einem harmonischen Miteinander gelangen. Für Ihren Welpen ist diese Phase genauso wichtig wie für Sie selbst.

Im Folgenden erhalten Sie Anregungen wo und wie Sie Ihren Welpen richtig erziehen können. Schließlich kann dabei genau wie bei jeder Form der Erziehung einiges falsch gemacht werden. Darüber hinaus werden die wichtigsten Lernmechanismen eines Welpen vorgestellt. Es gilt in jedem Fall früh genug mit der Erziehung zu beginnen und das Hundetraining nicht nach wenigen Tagen oder Wochen wieder abzubrechen.

Ideal für junge Welpen

Spielerisch den Welpen erziehen


 
 

Wo der Welpe erzogen werden kann

Neben der Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für die Welpenerziehung spielt sicherlich der Ort der Erziehung eine sehr große Rolle. Zunächst einmal besteht ja immer die Möglichkeit, die Welpenerziehung in einer örtlichen Hundeschule durchzuführen. Dabei handelt es sich dann um eine richtige Welpenschule für die kleinsten der vierbeinigen Freunde.
Deutlich flexibler, günstiger und damit immer beliebter wird allerdings eine Online Hundeschule. Eine solche gibt es auch für Welpen. Vielmehr werden in jedem Alter die wichtigsten Grundregeln für ein entspanntes und harmonisches Miteinander vermittelt.

Daher ist es wichtig nach einem professionell durchgeführten Kurs zur Welpenerziehung zu suchen. Viele Videos von Laien kursieren heute im Internet. Beim Nachahmen dieser Übungen kann es im schlimmsten Fall passieren, dass der Hund bestimmte Eigenschaften entwickelt die so nicht gewünscht sind. Eine konsequente und regelmäßige Durchführung der Übungen sind in jedem Alter des Hundes von Bedeutung. Allerdings sollte auch der Kontakt mit anderen Altersgenossen nicht vernachlässigt werden. Denn erst dann kann die Welpenerziehung richtig gut funktionieren – ohne andere Hunde als Spielpartner wird das eher nicht klappen.


 

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Wichtige Lernmechanismen bei Welpen

Es gibt verschiedene Lernmechanismen bei Welpen. Es ist wichtig diese vorher möglichst gut zu kennen und so einschätzen zu können. Andernfalls wird Ihr Hund eventuell so konditioniert, dass er Verhaltensweisen zeigt die später viele Schwierigkeiten mit sich bringen. Dabei kann es sich um ganz einfache oder auch etwas komplexere Dinge handeln. An dieser Stelle sollen die wichtigsten Lernmechanismen der Welpen vorgestellt werden. Wenn Sie sich ein wenig mit diesen Auseinandersetzen werden Sie im Anschluss deutlich besser verstehen wie Ihr Welpe lernt. Außerdem beschäftigt sich eine Welpenschule, egal ob Online oder vor Ort, immer mit diesen Mechanismen zum Lernen. Sie werden diesen Begriffen und Strategien daher im Laufe der Welpenerziehung immer wieder begegnen.

Wie schon zuvor erwähnt handelt es sich bei der Prägung um eine wichtige Lernphase im Leben des Welpen. Sie können diese Phase aktiv erleben und Ihrem jungen Hund vieles in dieser Zeit beibringen. Dazu gehört auch Vertrauen in die Menschen der Umgebung. Positive Erfahrungen sind in dieser Zeit sehr gut, negative Eindrücke sind im späteren Leben nur schwer zu verändern oder zu korrigieren. Zusätzlich lernt der Hund in dieser Phase seines Lebens, wie mit anderen Hunden umzugehen ist. Es ist daher schon von Bedeutung, dass Ihr Welpe in seiner Prägephase auch auf andere Hunde trifft.

Ein weiterer wichtiger Lernmechanismus beim Welpen ist die Gewöhnung. In diesem Zeitraum seines Lebens gewöhnt sich ein Welpe an seine gesamte Umgebung. Egal ob es sich um Gerüche, Geräusche, Menschen, andere Hunde oder weitere Tiere oder um bestimmte Assoziationen handelt. Dieser als assoziative Lernprozess bekannte Prozess ist für die Welpenerziehung von großer Bedeutung.

Allerdings können sich auch bestimmte Dinge einschleichen, die von uns Menschen zunächst gar nicht in diesem Ausmaß erkannt werden. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, dass Sie das geliebte Hundefutter immer aus diesem einen Küchenschrank hinten aus der Ecke holen. Ihr Hund gewöhnt sich an diesen Platz und erwartet irgendwann bei jedem Gang zu dem Schrank das Futter. Falls Ihr Hund also immer zu seinem Fressnapf rennt, sobald Sie zu dem Küchenschrank gehen ist die Gewöhnung der Grund. Natürlich kann dieser Gewöhnungseffekt ebenfalls sehr gut im Rahmen der Welpenerziehung genutzt werden.

Eine klassische und hilfreiche Bestrafung der Welpen besteht in einem Griff ins Nackenfell. Dabei wird der Welpe leicht nach unten gedrückt. Dieser Handgriff sollte direkt auf die unerwünschte Tat hin erfolgen. Ein Hochheben mit diesem Griff ist jedoch nicht empfehlenswert. Eine weitere Methode ist ein Griff von oben über das Maul. Beide Methoden werden auch in der Natur von Hunden oder Wölfen verwendet. Es handelt sich daher um normale Maßnahmen zur Welpenerziehung.

In einer Welpenschule lernen Sie noch besser, was in diesem Bereich erlaubt ist und was nicht. Es gilt schließlich immer, dass Sie Ihren Welpen liebevoll und positiv erziehen. Strafen sollten nur bei einem wirklich falschen Verhalten erfolgen.

Ebenfalls wichtig ist das Einbinden des Welpen in die Familie. Die Familie wird immer als Rudel angesehen und es ist sehr wichtig, dass Ihr Welpe seinen richtigen Platz innerhalb des Rudels findet. Wenn Sie Ihren Hund in eine Familie integrieren möchten sollten Sie sich überlegen, wer genau der Rudelführer sein soll.

Jeder Hund braucht einen solchen Führer des Rudels um richtig erzogen zu werden und natürlich auch um seinen Platz zu finden. Der Welpe sollte im Mittelpunkt der Familie stehen – ohne es zu übertreiben. Manchmal ist es nicht ganz einfach das richtige Mittelmaß zu finden. Darüber hinaus ist auch der Ton in der Familie und vor allem gegenüber dem Welpen von Bedeutung. Eine helle Stimme ist ideal zum Loben, ein tiefer Tonfall eignet sich eher zum Bestrafen. Der richtige Ton ist von Anfang an wichtig und zeigt dem Welpen was gut gemacht wird und was eher nicht. Insgesamt ist die wohl wichtigste Regel überhaupt die konsequente Erziehung des Welpen. Tadeln Sie nicht zuviel aber bleiben Sie letztendlich bei der Welpenerziehung am Ball. Nur dann wird aus dem süßen kleinen Welpen später einmal ein wertvolles Familienmitglied. Der Hund gehört schließlich immer mit zur Familie und unterscheidet sich in der Hinsicht auch von anderen Haustieren.


 

Gründe für eine konsequente Welpenerziehung

In diesen ersten Lebensmonaten will der verspielte Welpe die ganze Welt erkunden, sich austesten und auch mal herausfinden, wo denn die eigenen Grenzen liegen. Das ist ganz natürlich und hängt weniger vom jeweiligen Charakter des Hundes ab. Vielmehr sollte dieser natürliche Spieltrieb genau wie die Neugierde des Welpen gefördert und in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Kümmern Sie sich in dieser Zeit gar nicht um die Welpenerziehung oder führen Sie eine falsche Erziehung des süßen, neuen Freundes durch, werden Sie das später sicherlich bereuen.
Gerade die kleinen und großen Fehler in dieser Zeit führen im weiteren Leben des Hundes oft zu schwereren Problemen, die nicht unterschätzt werden sollten. Das Problem einer fehlenden Welpenerziehung liegt auch in der dadurch nicht stattfindenden Sozialisierung. Ihr Welpe wird im schlimmsten Fall sehr schwierig und dabei unglücklich. Denn wenn der Hund oft getadelt wird ohne es zu verstehen, kann er kaum ein glückliches Leben führen. Daher ist es für Mensch und Hund gleichermaßen wichtig, dass die Welpenerziehung stattfindet.

In einem Online Kurs können Sie Ihren Welpen daher in mehreren, logisch aufeinander aufbauenden Lektionen erziehen. Diese Welpenerziehung erfolgt dann artgerecht und berücksichtigt die Besonderheiten im Charakter der Hunde. Den jeweiligen Charakter Ihres Welpen müssen Sie dann natürlich trotzdem noch kennenlernen. Beginnen Sie am besten möglichst früh mit der Erziehung. Gerade in den ersten Lebensmonaten wird Ihr Welpe unglaublich viel lernen und auch lernen wollen. Diese Zeit sollten Sie also ausnutzen. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie sich Zeit für Ihren Welpen nehmen und Geduld haben. Von einem auf den anderen Tag wird Ihr Welpe kaum perfekt erzogen sein.


 

Die Entwicklungsphasen der Welpen

Um die Bedeutung der Welpenerziehung richtig zu verstehen ist es wichtig die einzelnen Entwicklungsphasen des kleinen Hundes zu kennen. Der wohl wichtigste Begriff bei der Welpenerziehung ist der Begriff der Prägung. Die Prägung beginnt bei einem Hund schon in den ersten Lebenstagen. Manche Experten denken sogar, dass die erste Prägung bereits im Leib der Mutter stattfindet. Es geht bei der Prägung um die wichtigen Bezugspersonen im Leben und um die Entwicklung des Charakters. Den ersten Bezug entwickelt ein Hund immer zu seiner Familie, den Geschwistern und der Mutter. Doch im nächsten Schritt spielen die umgebenden Menschen eine große Rolle.

In dieser Phase hilft der liebevolle Umgang besonders. Sehr wichtig sind positive Erfahrungen mit Menschen und anderen Hunden genau wie mit der Umwelt. Da können Sie mit der Welpenerziehung aber aktiv nachhelfen. Wenn in diesen ersten Monaten des Lebens viele positive Erfahrungen mit den Menschen und Hunden der Umgebung gemacht werden, entwickelt sich der Welpe auch gut und ohne Ängste. Das ist im Normalfall unabhängig vom jeweiligen Charakter des Hundes.

Wichtig ist nur die Erkenntnis, dass es sich bei der Prägung um die wohl wichtigste Lernphase im Leben eines Hundes handelt.


 

Wichtige Lektionen für die Welpen

Direkt ab dem ersten Moment bei Ihnen können Sie beginnen Ihren Welpen zu erziehen. Sie sollten sogar direkt mit der Welpenerziehung beginnen. Auf diese Weise schleichen sich schlechte Angewohnheiten gar nicht erst bei Ihrem Welpen ein. Später ist es viel schwerer solche Angewohnheiten wieder abzugewöhnen. Daher macht es Sinn direkt mit der Erziehung Ihres neuen Mitbewohners zu beginnen. Achten Sie unbedingt darauf bei der Welpenerziehung konsequent zu sein. Nur dann werden Sie langfristig Erfolg mit Ihren Maßnahmen haben und können Ihren Welpen richtig erziehen.

Das richtige Laufen an der Leine

Schon ab dem ersten Spaziergang sollten Sie anfangen und Ihren Welpen dazu erziehen, richtig an der Leine zu laufen. Auf diese Weise werden Ihre Spaziergänge deutlich entspannter ablaufen. Loben Sie Ihren Hund durch das richtige oder gewünschte Verhalten, beispielsweise in Form von Streicheln oder von Leckerlis. Wenn er an der Leine zieht, sollten Sie stehen bleiben. Irgendwann wird er sich umdrehen weil es nicht weitergeht. Erst danach gehen Sie weiter. Auf diese Weise gewöhnen Sie Ihren Hund im Rahmen der Welpenerziehung an das Gehen an der Leine ohne so stark zu ziehen.


 

Fazit: Harmonisches Miteinander durch die richtige Erziehung der Welpen

Im jungen Alter wird beim Welpen genau wie beim Menschen der Grundstein für das spätere Verhalten in der Gesellschaft trainiert. Diese Sozialisierung ist extrem wichtig und erfolgt im Normalfall in der sogenannten Prägephase bis etwa zum 4. Lebensmonat des Welpen. Natürlich können die Hunde auch später noch viel lernen, trotzdem sind die ersten Monate bei der Welpenerziehung sehr wichtig.
Wenn Sie der Erziehung Ihres Welpen genug Zeit und Geduld widmen, werden Sie später durch ein harmonisches Miteinander belohnt. Dafür ist es auch wichtig die grundlegenden Lernmethoden im Rahmen der Erziehung eines Welpen zu kennen und zu berücksichtigen. Letztendlich geht es auch um Ihre eigene Kommunikation mit dem Welpen.

Diese soll ja sehr gut sein und ist ein Grundstein für schöne gemeinsame Jahre. Daher ist es wichtig die Erziehung des neuen Freundes professionell anzugehen und dieser genug Zeit zu widmen. Denn kleine, niedliche Welpen werden sehr schnell groß und haben dann nicht selten weniger süße Eigenschaften entwickelt. Damit hat die Welpenerziehung immer eine große Bedeutung beim Zusammenleben mit einem Welpen.

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